Drama, Liebesfilm

Malina

Werner Schroeter · 2h 5min · 1991

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1991 · Derutschland, Österreich · ab 16 Jahren
Originalsprache: Französisch

Film und Gespräch, unsere Filmreihe jeden ersten Montag im Monat bietet vertiefende Auseinandersetzung des Filmerlebens. Moderation: Regina Klein

Im dritten Wiener Bezirk teilt sich eine vierzigjährige Schriftstellerin die Wohnung seit vielen Jahren mit Malina, einem Militärhistoriker. Sie gelten als Paar – doch was für ein Paar sind sie? Teilen sie sich die Räume in platonischer Freundschaft? Ist Malina homosexuell, gleichgültig, nur ein Freund? Ihr Verhältnis ist schicksalhaft, sie mussten sich kennenlernen, Malina, der Ratio und Kälte repräsentiert und sie, mit ihren Obsessionen und ihrer dunklen Seite. Ihr Leiden an sich und der Welt wirft sie immer mehr auf ihr kleines „Ungar- gassenland“ zurück. Verfilmung des Romans von Ingeborg Bachmann nach einem Drehbuch von Elfride Jelinek, zerlegt in Bilder und Szenen, Worte und Sätze, die losgelöst von alltäglichen Erfahrungswerten den Zerfall eines jeden Sinns umschreiben. Einen so komplexen literarischen Stoff zu verfilmen, der aus derart unterschiedlichen Dimensionen besteht, stellt zweifellos eine waghalsige Herausforderung dar, die Werner Schroeter mit Malina auf hohem Niveau geglückt ist.

Regie
Werner Schroeter
Drehbuch
Elfriede Jelinek
Mit
Isabelle Huppert, Mathieu Carrière, Can Togay, Fritz Schediwy, Isolde Barth, Libgart Schwarz, Peter Kern, Wiebke Frost, Lolita Chammah, Hanno Pöschl
Kamera
Elfi Mikesch
Musik
Giacomo Manzoni

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Mo. 7. Sep. 2026
19:30 Uhr
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