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FILMGESPRÄCH

gepostet am 26. Oktober 2026 · Volkskino

Vorstellung von DIE STADT UND DIE ERINNERUNG (2001) und Gespräch im Anschluss mit Regisseurin Ella Hochleitner am 18. November um 19:30 Uhr
Moderation: Arno Russegger

DIE STADT UND DIE ERINNERUNG aus dem Jahr 2001 ist ein sehr persönlicher Versuch, sich Rom und dem Leben von Ingeborg Bachmann zu nähern. Hochleitner spricht mit Dichtern, Lehrern und ganz normalen Menschen. Sie reden über ihr eigenes Leben und über die Schönheit ihrer Stadt. So entsteht ein ungewöhnliches und gleichzeitig originelles Portrait der so oft gefilmten Stadt.
„Es gehört zur Qualität des Films, dass er sich der Anziehungskraft von Bachmanns Rom-Bildern verweigert und seine selbständige, künstlerische Auseinandersetzung mit der Stadt sucht. Die einzige, direkte Beziehung zu Person und Werk Ingeborg Bachmanns im Film stellt sich, so scheint es im ersten Moment, als Ironie her: An der Stelle einer früheren Wohnung Bachmanns ist nun ein Fitness-Studio zu finden. Aber dann beginnt dort einer der Bodybuilder über Bachmann zu sprechen, und was er sagt, ist so überlegt und belesen und von eigener Erfahrung mit dem Werk Bachmann getragen, dass diese Szene eine gänzlich unerwartete Hommage an das Werk der österreichischen Dichterin ergibt.“ (Hans Höller)

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